Wetter und Reisezeit

Paraguays Klima

Paraguay zeichnet sich sowohl durch subtropische als auch tropische Klimazonen aus. Daher ist es schwierig, eine verlässliche Aussage über das herrschende Klima zu treffen, da sowohl die Temperaturen als auch die Niederschlagsmengen in den unterschiedlichen Regionen kaum miteinander zu vergleichen sind.

Je nach Region und Jahreszeit kommt es in Paraguay zu teils intensiven Regenfällen, trotzdem gibt es keine festen Regen- oder Trockenzeiten. Allerdings fällt in den Monaten Mai bis Oktober weniger Regen als von November bis April. In den östlichen Teilen des Landes gibt es allerdings häufigere und heftigere Regenfälle als im überwiegend trockenen äußersten Westen Paraguays. Trotzdem gibt es in jeder Region im Land über 300 Sonnentage im Jahr.

In den paraguayanischen Sommermonaten (Dezember, Januar, Februar) klettern die Temperaturen tagsüber auf knapp 40°C und fallen in der Nacht auf ca. 20°C. Der paraguayanische Winter fällt auf die deutschen Sommermonate. Auch hier ist es in Paraguay angenehm warm: Am Tag erreichen die Temperaturen um die 25°C, können nachts allerdings bis fast zum Gefrierpunkt fallen.

Wind

Eine besondere Rolle für das Wetter in Paraguay spielt der Wind. Weil es im Land kaum Erhebungen oder Gebirgszüge gibt, kann der Wind Geschwindigkeiten von über 160 km/h erreichen, was auch zu den teils großen Temperaturschwankungen beiträgt.

Während zwischen Oktober und März aus dem Amazonasbecken im Norden des Landes für einen warmen Wind sorgt, bescheren zwischen Mai und August Winde aus den Anden kühlere Temperaturen.

Reisezeit

Wer sich für seine Reise nach Paraguay gemäßigtes Wetter wünscht, sollte sich zwischen Mai und September auf den Weg in das vielseitige Land machen. Weil die Temperaturen in diesen Monaten allgemein deutlich milder sind als im Rest des Jahres, lässt es sich hier besonders gut auf Erkundungstour gehen. Allerdings sollte man auch während des Südwinters an warme Kleidung denken, da die Temperaturen in der Nacht bis fast an den Gefrierpunkt fallen können.

Von November bis März ist es in Paraguay am heißesten. Temperaturen um die 40°C sind in dieser Zeit keine Seltenheit. Wer also anstrengende Wander- oder Trekkingtouren unternehmen möchte, sollte vielleicht zu einer anderen Zeit nach Paraguay reisen. Außerdem sollten Touristen darauf achten, dass die Region im Gran Chaco zwischen November und April teilweise zur Sumpflandschaft wird, was dem erhöhten Regenaufkommen geschuldet ist.